Fragen und Antworten

Beratung & Planung

Wie fängt eine Zusammenarbeit an?

Mit einem Gespräch. Kein Briefing-Formular, kein Ticket-System, einfach reden. Ich höre zu, frage nach, verstehe. Oft entsteht dabei schon die erste Idee. Mein Ohr ist offen, theoretisch rund um die Uhr.

Und danach?

Die meisten meiner Kunden betreue ich über Jahre. Ehrliche, transparente Zusammenarbeit ist mir wichtig. Ich verkaufe nichts, was nicht gebraucht wird, und sage offen, wenn etwas keinen Sinn ergibt.

Warum sieht man hier keine Referenzen und Beispiele?

Mein Fokus liegt auf den Kundenprojekten, nicht auf der eigenen Webseite. Die meisten Aufträge entstehen über Weitersagen, nicht über öffentliche Präsentation. Manche Projekte, gerade Visualisierungen für Gebäudeautomation und Leitstellen, sind außerdem so sensibel, dass sie nicht öffentlich gezeigt werden dürfen. Auf Anfrage zeige ich gerne Beispiele und nehme mir Zeit, sie persönlich zu erläutern. Mir ist bewusst, dass eine Designer-Webseite ohne sichtbare Projekte weniger überzeugt. Sobald ich wieder mehr Zeit für die eigene Webseite habe, werden Bilder und Projekte nachgereicht.

Webdesign & Webentwicklung

Welche Technologien kommen bei der Webentwicklung zum Einsatz?

Meine Webseiten basieren auf HTML, CSS, JavaScript, PHP und JSON. Als CMS setze ich WordPress ein, aktuell mit dem Bricks Builder. Er gibt mir maximale Kontrolle über Design und Performance. In früheren Projekten kam Divi zum Einsatz.

Warum der Bricks Builder?

Bricks ist ein deutscher Visual Builder für WordPress, seit 2021 am Markt. Er erzeugt schlankes HTML und CSS, ohne aufgeblähte div-Strukturen oder unnötige Skripte. Das Ergebnis: schnellere Ladezeiten, bessere Performance, volle Kontrolle über den Code. Für mich der zeitgemäßeste Weg, WordPress-Seiten zu bauen.

Warum WordPress und nicht ein anderes System?

WordPress ist ausgereift, flexibel und weltweit das meistgenutzte CMS. Mit Bricks bekommen meine Kunden schlanke, schnelle Seiten ohne Plugin-Ballast. ACF Pro liefert individuelle Inhaltsfelder, damit wird WordPress zur maßgeschneiderten Plattform. Seit 2026 entwickle ich eigene Plugins und ersetze damit aufgeblähte Tools wie Yoast SEO, WP Rocket oder WP Forms.

Wann reines HTML und wann WordPress?

Wenn eine Webseite repräsentieren soll und Inhalte sich selten ändern, ist reines HTML oft die bessere Wahl: schneller, schlanker, kaum Wartung. WordPress kommt zum Einsatz, wenn der Kunde Inhalte selbst pflegen möchte, etwa Blogartikel oder Produktseiten. Die Entscheidung richtet sich nach dem Bedarf.

Worauf wird bei der Umsetzung einer Webseite besonders geachtet?

Gutes Design, klare Struktur, saubere Inhalte, schnelle Ladezeiten. Jede Seite wird auf die Zielgruppe abgestimmt, von der Navigation über die Typografie bis zur mobilen Darstellung. Performance und SEO gehören von Anfang an dazu.

Sicherheit & Datenschutz

Wie werden Webseiten vor Angriffen geschützt?

Mit einem Bündel eigener Plugins statt mit einem aufgeblähten Sicherheits-Tool. Brute-Force-Schutz für die Login-Seite, Security-Header in der .htaccess, E-Mail-Adressen werden im HTML obfuskiert, die Login-URL liegt nicht auf dem Standard-Pfad, das Plugin-Verzeichnis ist gegen neugierige Blicke gesperrt. Dazu lokale Schriften, eigenes Caching, kein Drittanbieter-Code im Frontend. Was nicht da ist, kann nicht angegriffen werden.

Wie steht es um den Datenschutz?

Rechtsberatung darf ich nicht leisten, das gehört in die Hand eines Fachanwalts. Aber seit Einführung der DSGVO 2018 bin ich entsprechend sensibilisiert und gebe handfeste Impulse. Die typischen technischen Stolperfallen kenne ich aus der Praxis. Die rechtliche Endabnahme bleibt beim Anwalt, technisch lege ich das Fundament.

Suchmaschinen & KI-Optimierung

Wie werden Webseiten für Suchmaschinen optimiert?

Jede Seite bekommt strukturierte Daten nach Schema.org als JSON-LD, gepflegte Meta-Beschreibungen, Open-Graph-Tags und eine saubere semantische HTML-Struktur. Statt überladener SEO-Plugins setze ich auf eine eigene, schlanke Lösung. Nur das Nötige, kein Overhead.

Werden Webseiten auch für KI-Systeme optimiert?

Ja. Neben klassischem SEO setze ich auf maschinenlesbare Formate wie Schema.org JSON-LD und llms.txt. So können KI-Systeme wie ChatGPT, Claude, Gemini oder Perplexity die Inhalte korrekt erfassen. Saubere Struktur, klare Überschriften-Hierarchie, gut strukturierte Inhalte: das verstehen sowohl Suchmaschinen als auch KI-Anwendungen.

Printdesign & Werbemittel

Was gehört alles zum Bereich Printdesign?

Ich gestalte alles, was gedruckt wird: Kundenmagazine, Broschüren, Visitenkarten, Plakate, Großformate wie Messewände, Aufsteller, Banner und Bauplanen. Auch Shirts, Jacken und andere Merchandise-Artikel. Layout und Design kommen von mir, der Druck läuft über bewährte lokale Partner oder Online-Druckereien.

Warum noch Magazine und Broschüren?

Ein gedrucktes Magazin liegt auf dem Tisch, nicht im Spam-Ordner. Es hat Gewicht, Oberfläche, einen eigenen Geruch. Man blättert bewusster, liest aufmerksamer, behält mehr. Während digitale Inhalte im endlosen Scrollen verschwinden, hält sich eine gute Broschüre, manchmal Jahre. Das macht Print für mich nach wie vor zu einem der wirkungsvollsten Medien.

UX/UI Design

Was umfasst UX/UI Design?

Benutzeroberflächen für Webseiten, Apps und individuelle Anwendungen. Klar strukturiert, intuitiv bedienbar, auf die Nutzer abgestimmt. Ein eigener Bereich sind Oberflächen für Gebäudeautomation und Leitstellen.

UX und UI, warum beides?

Wer eine Oberfläche gestaltet, denkt automatisch darüber nach, wie sie sich bedienen lässt, und umgekehrt. Für mich gehörte das schon immer zusammen, lange bevor UX und UI als getrennte Berufsbilder auftauchten. Benutzerführung und visuelle Gestaltung sind eine Einheit. Gutes Design ist beides gleichzeitig.

Was umfasst der Bereich Gebäudeautomation und Leitstellen?

Intuitive Steuerung von Licht, Klima, Medientechnik und Gebäudefunktionen über Touchpanels, Tablets oder Webinterfaces. Realisiert für etablierte Systeme wie RTI oder Gira Homeserver. Erfahrungen aus historischen Anwesen mit komplexer Medientechnik, Forschungseinrichtungen mit Leitständen und größeren Wohnbau-Projekten. Viele Szenarien sind so individuell, dass Standardlösungen nicht reichen. In solchen Fällen entwickle ich eigene Software, passgenau auf Projekt und Nutzer zugeschnitten.

Wie steht es um Barrierefreiheit?

Barrierefreiheit gehört für mich zu gutem Design dazu. Saubere semantische Struktur, klare Kontraste, Tastatur-Bedienbarkeit und sinnvolle Alt-Texte sind Standard. Seit Juni 2025 verpflichtet das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz viele Webseiten dazu. Ob dein Projekt darunter fällt, klären wir im Vorfeld.

Corporate Design

Was gehört alles zum Bereich Corporate Design?

Ich gestalte alles, was zum Corporate Design eines Unternehmens gehört: Logo, Geschäftspapiere wie Briefbögen, Visitenkarten und Rechnungsvorlagen, bis hin zum Flottendesign. Vom ersten Entwurf bis zur druckfertigen Datei alles aus einer Hand. Ziel ist ein einheitliches, wiedererkennbares Erscheinungsbild für das gesamte Unternehmen.

Über mich

Frank von Wittken

Freiberuflicher Designer in Wuppertal, seit 2014 selbstständig. Die Wurzeln reichen aber deutlich weiter zurück.

1990-2003

Angefangen habe ich 1990 als Zeichner in einem Ingenieurbüro, wo ich 13 Jahre lang CAD-Zeichnungen und 3D-Visualisierungen erstellt habe. Millimetergenaues Arbeiten und der Anspruch, komplexe Inhalte verständlich darzustellen, haben dort ihren Ursprung.

2003-2014

Danach folgten 10 Jahre im Marketing, Support und Vertrieb für professionelle Medientechnik und Smart-Home-Lösungen. Hier schon mit freiberuflichen Phasen und später fest angestellt. In dieser Zeit habe ich nicht nur Kataloge, Broschüren und Webseiten gestaltet, sondern auch Benutzeroberflächen für Gebäudesteuerungen entwickelt sowie Schulungen für Fachhändler gegeben. Dazu gehörten dann auch die Erstellung von entsprechenden Webseiten und Shop-Systemen rund um das Portfolio der Firma. Die Verbindung aus Design, Technik und Gebäudeautomation hat mich seitdem nicht mehr losgelassen.

2014-heute

Seit 2014 bringe ich all das zusammen, als selbständiger Designer für Webseiten, Printmedien, Corporate Design und UX/UI. Ich habe ein Auge für Details, bevorzuge klare Linien und aufgeräumte Layouts. Weniger ist für mich fast immer mehr. Wenn alles sauber ausgerichtet ist und jedes Element seinen Platz hat, stimmt das Design. Genau das treibt mich an. Ich liebe Design!

Seit 2025 entwickle ich zusätzlich eigene Plugins und Programme. Dabei nutze ich KI-gestützte Werkzeuge für Programmierung, Recherche und hier und da auch Bilderstellung. Der KI-Bilderstellung stehe ich als Designer zwiegespalten gegenüber. Ich nutze sie dort, wo sie einen echten Mehrwert bietet, kuratiert und kontrolliert. Nie als Ersatz für eigene Ideen.